Amarok Ultimate auf der Auto Zürich 2015

Probefahrt VW Amarok

Foto: own –

Amarok Ultimate auf der Auto Zürich 2015
Amarok Ultimate auf der Auto Zürich 2015

Ende Oktober haben wir eine Probefahrt in einem VW Amarok unternommen. Für diejenigen, die mit VW immer nur Golf, Passat und Polo verbinden: Der Amarok ein Nutzfahrzeug aus dem VW-Konzern und ein Pick.

Wir sind zu einem  Händler aus der AMAG-Gruppe, natürlich mit Anmeldung und wurden dort sehr freundlich empfangen. Nach einer kurzen Einweisung haben wir die Schlüssel für einen weißen VW Amarok Göla bekommen.

Der Einstieg ist etwas höher, für großgewachsene Menschen bequem, kleinere nehmen entweder das Lenkrad oder der Griff an der A-Säule zur Hilfe. Man sitzt gut, ebenso das Raumgefühl ist gut. Beim Blick über das Armaturenbrett fällt auf, dass die Haptik der Materialen nicht so gut  ist, wie in einem Passat oder Golf. Es ist alles etwas härter und robuster. Der Name Hartplastik ist zutreffend. Aber, wir sind in einem NUTZFAHRZEUG. Die Armaturen Tachometer und Drehzahlmesser sind vertraut, auch das Lenkrad könnte von einem Golf sein.

So nun geht’s los, der Motor klingt im Stand präsent, er ist nicht gekapselt wie einem PKW. Beim Fahren ist er aber kaum zu hören, nur beim Beschleunigen meldet er sich zu Ohr. Nach ein par Meter ist uns klar, das große Auto fährt sich ganz normal. Der Amarok lässt sich überraschend gut lenken, auch in Kreisverkehren und in Ortschaften. Die Federung ist angenehm, sie ist straff, aber nicht zu hart. Da der Amarok ein Nutzfahrzeug ist und zum Transport von schweren Lasten konzipiert wurde, ist er mit einer Starrachse und einer Blattfederung hinten ausgestattet. Unser Amarok verfügt zudem noch über die Sonderausstattung Heavy-Duty-Federung, heißt, dieser dürfte ca. 220 kg mehr laden als ein normaler Amarok.

Der Amarok verfügt über einen 2l TDI Motor mit 180 PS und 420 Nm, bekannt aus dem T5 und ist mit einer 8-Gang Automatik gekoppelt. Diese berichtet ihren Dienst völlig unspektakulär. Vielleicht könnte sie manchmal etwas schneller reagieren, die Frage ist allerdings, ob sie dann in dem Betrieb als Nutzfahrzeug wenn Last zu bewegen ist, nicht zu hektisch wird. Der Gesamteindruck, der Amarok fährt sich nicht viel anders als ein PKW, sprich wie ein normales SUV. Rückwärts fahren ist auch kein Problem, unser Amarok verfügt über PDC mit einer Rückfahrtkamera. Diese ist so geschickt angebracht, dass man damit auch sehr gut Ankopplungsmanöver mit dem Anhänger machen kann, da man die Anhängerkupplung sehr gut im Blick hat.

Die Sitze in der ersten Reihe sind in Ordnung, die Bank in der 2. Reihe ist nicht ganz so PKW-like, da die Rückenlehne doch etwas steil steht . Daher machen wir ein Fragezeichen für die Langstreckentauglichkeit.

Den Spritverbrauch unserer Probefahrt haben wir nicht ermitteln können. Der Bordcomputer des Amaroks wies gut 8l auf 100 km aus, das passt zu den Herstellerangaben. Wir finden, das ist OK für dieses Fahrzeug, in Verbindung mit dem 80l Tank hat man auch eine sehr gute Reichweite.

Im Anschluss an die Probefahrt wurden wir noch sehr kompetent über mögliches Zubehör und Ausstattungen informiert. Unser Wunsch wäre es, das Motorrad mitnehmen zu können. Das geht mit einem Amarok und es gibt bei der Firma Roadranger entsprechendes Zubehör.

Alles in allem ein Pickup mit einem Fahrgefühl, welches an einen modernen SUV erinnert. Ein richtig cooles Auto!

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